Nervenkekse nach Hildegard von Bingen

Hildegard von Bingen war, so finde ich, eine sehr interessante Frau. Sie wusste sehr viel über Gesundheit, Medizin und Ernährung. Vor allem, wenn man bedenkt, in was für einer Zeit sie gelebt hat, und dass sie auch noch eine Frau war. Schließlich war es zu dieser Zeit für Frauen nicht selbstverständlich, lesen zu können.

Ich bin ein absoluter Fan von ihren Nervenkeksen. Sie beruhigen die Nerven, fördern die Konzentration und Intelligenz und helfen bei Depressionen. Allerdings muss man beachten, dass eine große Menge an Muskatnuss in den Keksen eingearbeitet wird. D. h. mehr als wie vier bis fünf Stück am Tag solltet ihr nicht essen, da es zu Halluzinationen kommen könnte. Es sind also keine Fernseh- oder Nachmittags-Kaffee-Kekse.

Ich esse sie dann, wenn ich lernen muss, oder das Wetter außen regnerisch und dunkel ist. Außerdem packe ich mir gerne welche ein und esse sie, wenn ich einen langen Tag vor mir habe. Meistens fühle ich mich danach gleich energiegeladener und frischer.

Außerdem finde ich, dass sie ein tolles Mitbringsel oder Geschenk für Freunde und Familie sind.

Was ihr dazu braucht:

350 g Dinkelvollkornmehl
200 g Butter oder Kokosöl
100 g Zucker (Kokosblütenzucker, Rohrohrzucker, …)
200 g Mandeln (gemahlen)
20 g Zimt
20 g Muskat
10 g Nelken
2 Eier
Wasser nach Bedarf
1 Prise Salz

Gebt das Mehl in eine große Schüssel, oder auf die Arbeitsplatte. Fügt die Butter (in Stückchen), den Zucker, die Mandeln, die Eier und die Gewürze hinzu. Alles mit einem großen Messer, oder einer Teigkarte, oder mit den Händen durchhacken, zusammenkneten und in den Kühlschrank stellen.

Nehmt den Teig nach etwa 30 Minuten aus dem Kühlschrank, rollt ihn aus und stecht Plätzchen aus. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech bei 180-200°C ca. 20-25 Minuten backen.

Guten Appetit!

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